Land in Sicht
Land in Sicht

Land in Sicht

Wir sind schon kurz vor Oslo. Viel haben wir vom Oslofjord nicht gesehen, denn als es spannend wird, müssen wir zurück in die Kabinen um die geordnete Corona-Entladung vorzunehmen. Die sofort, kaum ist wieder Festland unter den Reifen, im Corona-Testzentrum endet. Ja, alle müssen getestet werden und so warten wir im gut organisierten Hafen auf unsere Ergebnisse, um dann endlich aus der Stadt raus und rein in die Natur zu kommen. Oder in die Ostsee – so unser erster Stop. Mit Steinen, die auf dem Wasser springen, an Kinderfüßen kleben, im Mund landen oder in der gut organisierten Hosentasche.

Mit Picknick im Bauch und hochmotiviert geht es weiter, Kilometer für Kilometer. Ein langer Weg liegt vor uns bis in den Süden. Und erst jetzt erleben wir am eigenen Auto, was alle vorher sagten und man nicht so recht glauben konnte: Deutsche 120 Kilometer fährt man in einer Stunde, in Norwegen braucht man dafür mindestens zwei Stunden. So ziehen sich gefühlte kurze Trips über Stunden. Maximal 80 km/h im Schnitt. Und am Ende des Tages landen wir, vollkommen ko in der ersten Unterkunft. Die Hütte hatte ihre besten Zeiten vermutlich vor etwa 60 Jahren. Den Kulturschock inklusive fehlendem Wlan können unsere Kids nur mit Nudeln überwinden, viele Nudeln, …. So viele, wie noch nie zuvor.

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