Goodbye & Hello
Goodbye & Hello

Goodbye & Hello

Kofferpacken war wieder angesagt. Nachdem wir am Abend gut vorgearbeitet hatten, ging es heute wie geplant gegen 10 Uhr los auf die weite Strecke zur nächsten Unterkunft. Die von Google geplanten 332 Km mögen für deutsche Autobahnen eher ein Katzensprung sein, diese Strecke in Norwegen um Fjorde herumzuschlängeln ist eine andere Hausnummer. Dementsprechend Respekt hatten wir von den ca. 6,5 Stunden geplanter Fahrzeit…

Doch unsere Sorgen sollten weitgehend unbegründet bleiben. Bereits nach den ersten geschlängelten Kilometern konnten wir mit einer Fähre über den Fjord übersetzen. Eine willkommene Abwechslung zu den teilweise zermürbenden Fragen von der Rückbank, „Wann gibt es was zu Essen?“ oder “ Wann sind wir da?“ Nach der ersten Fähre ging es in gewohnter Weise um die nächsten und übernächsten Arme des Fjords, bis wir wieder die Europastraße E39 erreichten und unseren Kurs von West nach Nord in Richtung Bergen änderten. Pünktlich nach dem ruhigen Mittagschlaf bahnte sich bereits die nächste Fährpassage kurz vor Bergen an. Entspannte 45 Minuten Pause mit Brötchen, Gebäck und einem Kaffee ließen die müden Sitzknochen wieder aufwachen. Das beste neben der Aussicht auf – ja klar – einen Fjord und – neu – noch weit entfernte Gletscher: wir machen trotz Pause ein paar der vielen Kilometer in Richtung Zielort.

Kurz nach dem die Fähre ihre Autoschleusen wieder geöffnet und in die Karawane sich den Weg vom Wasser den ersten Berg hochgequält hatte erreichten wir schon Bergen. Von der Stadt gab aus der Perspektive der E39 leider noch nicht ganz so viel zu sehen. Mit dem Plan, dies in den nächsten zwei Tagen nachzuholen steuerten wir weiter in Richtung Zielort und folgten den gut ausgebauten Straßen und der Einigkeit zwischen Auto- und Google-Navigation zum Ziel.

Unser neues Domizil liegt direkt am Wasser und erstreckt sich über schlanke 2,5 Etagen. Noch bevor alle Sachen so richtig wieder ausgepackt waren machten wir uns sofort auf den Weg zum Buffet des dazugehörigen Restaurants und schlugen uns die Bäuche mit allerlei Köstlichkeiten von Land, Wasser und aus dem Nachspeisenbackofen voll. So hatten wir einen schönen Abschluss nach der langen, aber bei weitem nicht so anstrengenden Fahrt wie befürchtet.

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