Der König aller Fjorde
Der König aller Fjorde

Der König aller Fjorde

Der heutige Tag steht voll und ganz im Namen des Geiranger-Fjords. Nachdem uns bereits morgens die Sonne anlacht wird klar, Geiranger, wir kommen. Frisch gestärkt geht es auf die Straße, mit den Tickets für die Fähre im Schlepptau verläuft alles nach Plan. Pünktlich, um 12:30 Uhr startet in Hellesylt die beliebte Fähre nach Geiranger, die sich in den letzten und beliebtesten Arm bzw. Ende des Fjords. Kurzes Bangen, ob wir trotz Vorbuchung mitkommen werden – aber die Einweiser fädeln die Autos dicht an dicht, so daß am Ende sogar noch Platz für ein oder zwei Autos mehr gewesen wäre. Die Wolkenfelder haben sich auch mehr und mehr verzogen und so haben wir, bis auf ein paar wenige wolkenverhangene Bergspitzen freie Sicht. Eine fantastische Sicht. Nun wird klar, warum der Fjord so beliebt ist. Man erkennt die Postkartenmotive und die Landschaft von den zahlreichen Norwegen-Bildern wieder.

Fakten am Rande, aus dem Reiseführer: Der Ort Geiranger hieß eigentlich Marak und musste seinen Namen des Tourismus wegen opfern. Und, dort sind die Kreuzfahrtschiffe ein und ausgegangen, bis der Fjord zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde und seit letztem Jahr nur noch Hybrid-Schiffe in den Fjord einlaufen dürfen. Das hat es uns heute angenehmer gemacht, denn unsere Fähre war die einzige größere Fähre, die in den Hafen und wieder weg fuhr.
Der Rest des Ortes ist wie überall prophezeit, eine Aneinanderreihung von Übernachtungsmöglichkeiten jeglicher Art und Souvenirshops. Aber die interessieren uns nicht, die lassen wir quasi links liegen. Wir fahren den Berg hinauf mit Stop am ersten Aussichtspunkt. Haken dran. Nun sind wir auf der Suche nach Parkplätzen für eine Wanderung, Fehlanzeige. Also rauf auf den Berg Dalsnibba in 1500m, um einen der höchsten Blicke auf den Fjord zu erhaschen. Was man unten nicht so gesehen hatte , auch dieser Berg ist in Wolken gehüllt und so können wir nur einen eisigen Imbiss (es war frisch dort oben) einnehmen und wieder runterdüsen.
Dafür haben wir nun Glück bei der Parkplatzsuche und begeben uns auf den Weg zu einem Wasserfall. Nicht irgendeiner, denn der Storsaeter Wasserfall hat eine Besonderheit: Man kann sich dahinter aufhalten! Als wir diesen nach etlichen Plattenstufen erreichen, sind wir glücklich und froh, den Weg geagangen zu sein. Mit ein paar neuen Eindrücken begeben wir uns Richtung Auto, zum letzten Foto-Aussichtpunkt und damit auf der „Goldenen Route“ nach Valldal zurück. Morgen wollen wir diese auch weiter befahren um über Trollstigen die Weiterreise nach Alesund anzutreten.
Für heute sind wir jetzt erst einmal platt. Mit einer Tiefkühlpizza im Bauch gehts für uns jetzt ins Bett und für euch gibts hier nun endlich die Bilder…

2 Kommentare

  1. Ricarda Wolf

    Auf dem Dalsnibba haben wir auch schon gebibbert. Allerdings gab es ein bisschen Aussicht als Belohnung.
    Und dort haben wir am Straßenrand ein Rentier gesehen. Also: Augen offen halten,
    Schöne Fotos!

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