Am Ende der drei Tage ist nun das Auto wieder voll und die Erkenntnis der Kinder da, dass es am Ende gar nicht so schlimm war. Mit gepackten sieben Sachen, und einer etwas anderen Ordnung im Kofferraum brechen wir auf, zum Südkap. Der südlichste Leuchtturm und älteste Leuchtfeuer Norwegens ist 2518 km vom Nordkap entfernt und nur 160 km trennen uns hier vom dänischen Festland. Die Anlage ist bestückt mit einem Labyrinth aus Felsen, einer Kunsthalle, einer eigenen Bäckerei und so verweilen wir dort, picknicken in der Sonne, essen Zimtschnecken und kaufen ein Fyrbrot. Ein Brot mit Meersalz, Algen und im Steinofen gebacken. So entspannt wir auch sind, so langatmig wird die Weiterfahrt. Leider war die Autofahrt so lang, dass wir weder Mandal noch Abstecher in eine der Küsten- und Sandstrandstädte unternehmen konnten. Aber vielleicht holen wir das ja noch einmal nach. Wir müssen noch hinter Stravanger, einen Fjord weiter als der Lysefjord mit dem Preikestolen.
Angekommen im Haus hellt sich unsere Laune sofort wieder auf. Ein großräumiges, helles Haus, mit eigenem Zimmer für die Kinder, toll ausgestatteter Küche lassen keine Wünsche offen. Selbst ein durchs Haus rennendes Kind mit der Frage: „Mama, hast Du das Wlan gesehen?“ können wir beruhigen. Es ist so schön, wenn der Familienfrieden mit wein wenig Technik wieder hergestellt ist..




