Bergen, Teil 1
Bergen, Teil 1

Bergen, Teil 1

Der Morgen weckte uns mit fantastischem Ausblick und guten Wetteraussichten. Hieß es nicht, Bergen sei die regenreichste Stadt der Welt. Zumindest gestern abend und heute morgen sah das wirklich nicht so aus. Alle Sachen gepackt, die Bergen-Card gekauft und der Plan steht, wie wir ein möglichst abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellen könnten. Auf der Fahrt noch die Frage, ob wir hätten die Dachbox zu Hause lassen sollen…? Nein, ein Parkhaus ist eingezeichnet mit Überhöhe. Das fahren wir jetzt an. Als wir ankamen, waren genau alle drei Überhöhen-Parkplätze belegt, danach ging es nur weiter ab 2,20 m. Nun finde mal, bei vielen, vielen Parkhäusern eines mit Überhöhe. Am Ende mussten wir feststellen, dass selbst der Freiflächen-Parkplatz eine 2m-Begrenzungsmetallplatte hatte. Für was??? Also Dachbox runter, Sitz umklappen, durchladen und ein normales Parkhaus nehmen. Toller Start.

Auf direktem Weg steuern wir die Floyenbahn an. Diese fährt auf einen der sieben Berge, von denen die Stadt umgeben ist, und hält neben einem tollen Ausblick auch noch Ziegen, Kinderspielplätze und Kletterparcours für uns bereit. Das hebt die Stimmung nach dem Parkplatzdilemma. Im Nachgang stellen wir fest, dass digital gekaufte Tickets trotzdem in der Touristinfo ausgedruckt werden müssen und als Papier in der Brieftasche mitgeführt werden sollen. Hä? Da überraschen uns die sonst so digitalen Norweger doch sehr.

Die Häuser des 1000 Jahre alten Stadtteils Brygge sind toll anzusehen und darin versteckt sind Galerien und nette kleine Souvenirshops. Wie fühlen uns gleich ein bisschen heimisch, wie im Handwerkerhof von Nürnberg. Weiter gehts zum Rosenkranzturm, den wir leider morgen besuchen müssen. Heute hat der nur bis 15 geöffnet. Dann fahren wir zum Gamle. Nein, die haben heute ganz geschlossen. Grrrmpf. Was fehlt noch vom Plan? Genau, das Aquarium, mit Haifischtunnel. Mit großen Erwartungen starten wir in Norwegens schönstes Aquarium. Erst vor zwei Jahren waren wir in Dänemarks tollsten Aquarium in Kopenhagen. Leider waren wir in Bergen ziemlich enttäuscht. Es wurde viel gebaut, wir dachten es sei größer und der Haifischtunnel war ziemlich kurz. Schade. Aber sei es drum, den Kindern hats gefallen und als Stimmungskanone lag ein rosaroter Happy Donuts-Laden auf dem Weg, das nun sehnlichst auf unseren Besuch wartete. Und, was soll ich sagen, wir wurden nicht enttäuscht. Soooo lecker.

Ach ja, kurze Bemerkung noch zu dem Regen. Geregnet hat es heute bestimmt 10 mal. Aber so schnell, wie der Regen kommt, geht er auch wieder. .Meist war nach 10 Minuten das Schlimmste überstanden. Nichts, was man nicht mit einem Donut und einem Kaffee wieder gut machen könnte.

Morgen folgt Teil 2…

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