Bilderrahmen
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Heutzutage kann man sich ja für alles und jeden QM-zertifizieren. Für Bio-Herstellung, sauberes Arbeiten, für eine Qualifikation selbst… Ja, auch ich trage ein solches Zertifikat – für was, ist ein anderes Thema ;-). Das Problem an diesen Zertifikaten ist doch, dass man in keinster Weise erkennnen kann, ob da jetzt jemand zu viel Geld hatte und einen neuen Bilderrahmen an der Wand sehen wollte, jetzt ein weiterer Ordner sein Büro-Regal belastet, oder wirklich harte Arbeit der Optimierungen und Anpassungen hinter dem Ausgezeichneten liegen.

Warum ich das erzähle?

Mein Frauenarzt ist nun auch QM-zertifiziert. Wahnsinn. Dies wurde wohl mit harter Arbeit und langwierigen Prozessoptimierungen errreicht und der Aussteller des Zertifikats war entrüstet, dass es noch nicht an der Wand hänge. Auf jeden Fall wurden dadurch Martin und ich zu stichprobenartigen Befragten zu diesem Thema: Wie wichtig sei uns eine solche Qualifikation? Wo solle diese in der Praxis hängen? Es gäbe wohl Ärzte, da kommt man zur Tür rein, und wird sofort von den Mengen an Zertifikaten erschlagen. Nun ja. Uns ist es eher wurscht. Hauptsache der Arzt hat ein Zertifikat für sein Medizinstudium, wir kriegen immer wieder Ultraschall-Bilder mit und die Chemie stimmt.

Was uns bei unserem Arzt gefallen hat, war die warme und freundliche Atmosphäre (schlägt sich auch in der Raumgestaltung nieder) und ein wahnsinnig toller und bemalter Gipsabdruck vom Oberkörper einer Schwangeren. Es leben die Zertifikate und deren Bilderrahmen.

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