Ist es nicht wunderschön, wie sich Scharen von heiratswütigen Frauen in den Mid- und Endzwanzigern aufmachen, zur Hochzeitsmesse zu pilgern? Glücklich sein all diejenigen Mütter und Schwiegermütter, die das Töchterchen begleiten. Mein Bedauern spreche ich den armen Zukünftigen aus, denn hier geht es wirklich um die Wurst.
Schön ist es freilich, sich Anregungen zu holen von Fotografen, Ringen bis hin zu Kleidern. Und es war auch nicht unsere erste Messe. Aber das Durchhaltevermögen aufzubringen, die schlechten Alleinunterhalter dieser Welt einen ganzen Tag lang zu ertragen, Fotobücher „ganz toll“ zu sehen um die Sinne zu schärfen, was man genau NICHT haben möchte. Also den ganzen Tag den Augen- und Ohrenkrebs verursachenden Dinge aus dem Weg zu gehen, topt jedes Überlebenstrainig vom Dschungelcamps mit angeheneden C-Prominenten.
Aber, wie gesagt, man kann viele nette Dinge mitnehmen. Und so ein Überlebenstraining ist für die Fortführung der Hochzeitsvorbereitungen sicherlich für alle Beteiligten vorteilhaft…
So, Martin meint gerade, ich soll noch was Nettes schreiben. Der Tag war super! Es hat nicht geregnet und am Abend hab ich noch ein neues Paar Schuhe ergattert 🙂
Gschmarre, wir haben die Augen und Ohren an den richtigen Punkten geöffnet und dabei tolle Ringe gesehen, nette Gespräche mit Flouristen und Konditoren geführt und eine Brautmodenschau gabs auch. Der Tag war gerettet mit guter, niveauvoller Musik und einer Zusage die sich noch rechnen wird.