Ab in den Süden
Ab in den Süden

Ab in den Süden

Mit Trondheim haben wir den nördlichsten Punkt unserer Norwegenreise erreicht. Von nun an geht’s hoffentlich nicht bergab, aber auf jeden Fall in Richtung Süden – und das noch gut zwei Wochen lang. Für heute Morgen haben wir uns eine etwas spätere Frühstückszeit gesichert, was hauptsächlich den zwei größeren Kids zu Gute kommt. Das Buffet ist nicht ganz so reichhaltig wie am Sonntag, aber trotzdem noch so üppig und abwechslungsreich gefüllt, dass wir die Zeit und unsere Mägen auf ein Maximum ausdehnen. Mit dabei war wieder guter Kaffee von der Kaffeebar, wobei hier unsere Erwartung der Bestellungen nicht immer ganz mit dem fertigen Kaffee übereinstimmen. Aber egal. Hauptsache heiß, frisch und lecker!

Nach dem Frühstück heißt es wieder Koffer packen bzw. im Auto verstauen. Im Hotel ist das glücklicherweise immer nur die kleinere Auswahl der gesamten Koffer-, Rucksack- und Taschenrepertoire. Nachdem alles verstaut ist, geht es noch nicht einmal aus Trondheim raus. Unser erster Zwischenstopp ist im Trondheim-Freilandmuseum. Das bedeutet anfangs etwas lange Gesichter bei den jüngeren Teilnehmern und an dem Deal „Badeparadies für Freilandmuseum“ will sich auch so recht niemand mehr erinnern. Trotz des langen Frühstücks sind wir gefühlt die ersten. Das Museum hat eben geöffnet und ist noch menschenleer. Nach einer kleinen Ausstellung im Innenbereich geht es gleich nach draußen. Alte Häuser und Kirchen aus allen Regionen des Landes wurden hier zusammengetragen. In der Mitte des Museums befindet sich ein kleiner Hügel mit einer Burgruine. Beim Festhalten des schönen Panoramas musste ich (zum zweiten mal 🙁 ) feststellen, dass die Speicherkarte noch im Laptop und der Laptop irgendwo im Auto ist. Die Folge: etwas Handygeknipse. Nach der Burg geht es den Hügel wieder runter zu Traktoren, Ziegen, Kühen, Schweinen, Hühnern, Hasen und einem Sandkasten. Da ist für jeden etwas dabei. In dem abschließenden und etwas moderneren Ensemble auf dem Museumsgelände gibt es dann noch alte Technik zum Ausprobieren. Telefonverteiler und Telefone mit Wählscheibe sorgen für etwas Verwunderung. Im Museumsshop gibt es für jeden noch eine Kleinigkeit zum mitnehmen. Nach einer kleinen Stärkung und Einkauf im Supermarkt machen wir uns auf den Weg zur nächsten Unterkunft.

Wir genießen auf der Fahrt die Ruhe von 2 x schlafen und 1 x Hörspiel mit Kopfhörer auf der Rücksitzbank und genießen die Aussicht, die mit jedem Kilometer wieder etwas bergiger wird. Gleichzeitig lesen (bzw. lassen vorlesen), dass wir grad an dem Fluss mit den meisten Lachsen in Norwegen entlangfahren. Die Unterkunft ist etwas abseits des nächsten größeren und auch etwas abseits des nächsten kleineren Ortes, schon recht weit in den Bergen drin. Wir haben wieder ein schönes Haus mit ausreichend Zimmern für jeden. Neben den Haus sorgen vor allem die vielen Tiere für viel Erheiterung. Die Hühner haben abgesehen von den zwei im großen Käfig sitzenden Hasen dabei scheinbar das schlechteste Los gezogen. Sowohl die Ziege als später auch die Elstern haben sich im Hühnerstall über das Futter hergemacht – dumm gelaufen.

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