Der Regengott meint es heute wieder gut mit der Natur und lässt das Wasser in großen Mengen vom Himmel fallen. Wir nutzen die Gelegenheit und gestalten den Vormittag ganz nach den Wünschen der Kinder – nichts tun. Also nichts, außer Lego Tower und Lego Minecraft auf diversen mobilen Endgeräten mit dauerhafter Stromzufuhr zu daddeln, bis mindestens eines der Geräte eine Warnmeldung wegen Überhitzung ausgibt.
Ich nutze den Vormittag um ein Motorgeräusch von einem Fachmann unter die Ohren nehmen zu lassen, um nicht demnächst irgendwo an irgendeiner norwegischen Straße stehen zu bleiben. Mit den Worten „You can use the car“ verabschiedet sich der nette Herr und ich begebe mich auch wieder auf den Rückweg in die Medienhölle.
Der Weg zur Werkstatt führt mich bereits zwei Mal über die berühmten Brücken der Atlantikstraße. Ich nutze die Rückfahrt und eine kurze Regenpause für ein paar erste Fotostopps, bevor wir am Nachmittag mit voller Familienstärke die Straße und ihre Parkplätze unsicher machen. Das ein gewisser Bewegungsmangel bis zu diesem Zeitpunkt bestand, wurde spätestens dadurch ersichtlich, dass der ca. 550 Meter lange Weg um eine der Inseln gleich zwei- beziehungsweise dreifach im Lauftempo umrundet wurde.
Der auf dem Rückweg geplante Stopp am Sandstrand von Farstad fällt leider dem wieder einsetzenden Regen zum Opfer. So begeben wir uns nach einer vergleichsweise kurzen Runde an diesem Ruhetag wieder zurück in unsere Unterkunft. Nach dem Abendessen nutzen wir dann doch noch eine kürzere Regenpause und fahren zumindest zu dritt noch einmal zu besagten Strand und stecken die Füße in das doch sehr kalte Atlantikwasser. Nur ein einsamer Wellenreiter war noch etwas härter als wir. Die Kinder finden es toll und als es wieder in Richtung Bett gehen soll war das Wasser plötzlich auch schon „richtig warm“ – komisch…








