Eigentlich muss dieser Artikel ja von Martin geschrieben werden, aber ich werde mal in den Vormarsch schreiten – vielleicht kommt ja noch etwas nach 😉
Gestern war der große Tag gekommen. Zehn heranwachsende Mutterschiffe durften gemeinsam mit Ihren Partnern zum Partnerabend des Geburtsvorbereitungskurses erscheinen. Nach 1,5 Stunden Besichtigung des Kreissaales und Vorführungen zu verschiedenen Posen auf einem multifunktional und stufelenlos verstellbaren Liegen-Sitz-Stuhl-Bettes versammelten wir uns im bekannten Gymnastikraum um dort diesmal die Rücken der Männer an den Klettersprossen kaputt anlehnen zu lassen. Für mich der dort wohl mit Abstand bequemste Abend…
Nachdem Martin brav erzählte, er wäre aus freien Stücken zum Abend mitgekommen, durften wir wieder gemeinsam im eher unsynchronen Atemrhythmus dahin… – was auch auch immer. Schmelzen war es wohl nicht.
Den wunderbaren Abschluss bildete jedoch die letzte Stunde. Ausgestattet mit einer Puppe und einem halben knöchrigen Plastik-Frauen-Becken durften wir live erleben, wie sich eine Puppe den Weg aus der Gebärmutter in die freie Wildbahn sucht. Danach hatten alle Männer Angst. Und Schmerzen. Zumindest soweit wie man die als Mann nachempfinden kann. Mal schauen, ob überhaupt noch einer zur Geburt mitkommen will. Die abschließenden Worte „So sind wir ja alle auf die Welt gekommen“ waren da wohl auch wenig beruhigend. *Autsch*